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Bergmann EhreEin ganz besonders verdienstvolles Mitglied von Sports Media Austria feiert heute, am 3. Jänner 2018, die Vollendung seines 80. Lebensjahres - Dr. Siegfried "Sigi" Bergmann, eine Legende des österreichischen Sportjournalismus! Seit über 50 Jahren ist der gelernte Opernsänger schon im Sportjournalismus tätig, hat unzählige Boxkämpfe für den ORF kommentiert, darunter auch die legendären von Muhammad Ali und anderen, war im Winter auch bei den Rodlern als Kommentator aktiv. Die Olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro waren schon seine 21., bei denen er als Reporter im Einsatz war. Seit 2008 ist unser Sigi auch Träger des Goldenen Verdienstzeichens der Republik Österreich, die Generalversammlung 2016 hat ihn zum Ehrenmitglied von Sports Media Austria ernannt. Sigi Bergmann, enger Freund und Förderer des ehemaligen Box-Europameisters Hans Orsolics,  hat über 17 Jahre hindurch die TV-Sendung "Sport am Montag" im ORF moderiert, er ist einfach eine Ikone. Dabei hat er gesundheitlich vor allem mit Diabetes-Problemen zu kämpfen, er meistert aber auch diese Hürden heldenhaft. Es bleibt uns nur, unserem lieben Sigi Alles Gute zum 80er zu wünschen und vor allem Gesundheit für die nächsten Jahre - wenn Sie auf "Weiterlesen" klicken, sehen Sie den Text, der auf Wikipedia über Dr. Sigi Bergmann steht.

Neben Bergmann gibt es im Jänner vier weitere Jubilare mit runden Geburtstagen: Schon morgen, Donnerstag (4. Jänner) vollendet unser früheres Mitglied Leo Kasper, viele Jahre in Kärnten tätig (VZ und Kleine) sogar sein 90. Lebensjahr, am nächsten Dienstag, dem 9. Jänner, wird Walter Unterweger von der Tageszeitung ÖSTERREICH ein halbes Jahrhundert, am 27. Jänner wird Foto-Agenturchef Georg Diener 70 Jahre und am letzten Tag des Monats, am 31., ist RR Kurt Ahammer, langjähriger Medien-Guru des österreichischen Heeressports und nunmehriger Rechnungsprüfer unserer Vereinigung, 75 Jahre. Wir gratulieren auch diesen Kollegen schon jetzt sehr herzlich und wünschen ihnen ebenfalls das Allerbeste.

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Text WIKIPEDIA - Dr. Sigi Bergmann

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Ausbildung

Nach dem Besuch der Lehrerbildungsanstalt arbeitete Bergmann zwei Jahre lang als Volksschullehrer. Er begann Geschichte, Germanistik und Philosophie zu studieren und ist seit 1964 promovierter Historiker. Seine Dissertation schrieb er über Die Religionspolitik und die kirchlichen Reformversuche Ferdinands I. Auch ein Gesangsstudium schloss er ab. Einige Jahre war er Solist im Domchor von St. Stephan.[3]

Bereits während des Studiums interessierte sich Bergmann für den Boxsport und begann selber zu boxen.

Karriere

Seine journalistische Karriere begann er in den frühen 1960er-Jahren beim Volksblatt der ÖVP zu schreiben und wechselte 1968 als angestellter Redakteur zum Österreichischen Rundfunk (ORF).[4] Für den Sender präsentierte er von 1969 bis 1974 das Sportmosaik.[3]

Anfang 1975 wurde Bergmann vom damaligen Sportchef Teddy Podgorsky mit der Moderation der ORF-Sendung Sport am Montag beauftragt. Diese moderierte er dann vom 3. Februar 1975 bis zum 23. März 1992, 819 Mal und 17 Jahre lang.[4] Um zu zeigen, dass sich Kunst und Sport nicht gegenseitig ausschließen, sondern viele gemeinsame Verbindungen haben, holte der kulturinteressierte Bergmann Persönlichkeiten wie Peter Ustinov, Helmut Lohner, Otto Schenk und auch Plácido Domingo und José Carreras in seine Sendung.

2008, 2012 und 2016 wurde er vom ORF als Boxkommentator zu den Olympischen Sommerspielen geschickt, um diese zu kommentieren.

In seiner Zeit beim ORF moderierte und kommentierte er an die 3500 Boxkämpfe,[5] mehr als jeder andere im deutschsprachigen Raum, wobei er alle großen Kämpfe von Muhammad Ali kommentierte, dessen Fan er war. 40 Jahre war Bergmann in der ORF-Sportredaktion tätig. Er gilt als Boxexperte mit Kultstatus[6] und als „Heinz Prüller des Boxens“.[5]

Seit etwa 1967 verbindet Bergmann eine tief verbundene Freundschaft mit Hans Orsolics, dem er als Förderer und Mentor zurück ins normale Leben verhalf, als dieser nach seiner Karriere finanziell und sozial abstürzte. Er schrieb über seinen Freund die Biografie Orsolics Hansi K.o. – Triumphe und Leiden eines Boxers.[6] Bergmann „drehte Filme mit ihm, versteckte ihn vor der Polizei, besuchte ihn im Gefängnis und verhalf ihm zu einer geregelten Existenz.“[7]

In der Folge Schwergewicht der Fernsehreihe Trautmann spielte er sich selbst als Boxkommentator.[3] Ebenfalls trat darin auch Hans Orsolics als er selbst auf.[8]

Seit 2010 arbeitet Bergmann mit seinem guten Freund Ferdinand Macek an diversen Sport-Dokumentationen, die auf ORF Sport+ ausgestrahlt werden, z.B. Joe Tiger Pachler im Auge des Tigers, Sepp Puschnig der Karawankenbär sowie Karl Schnabl und das Olympia-Überflieger-Team. 2011 drehte Ferdinand Macek (Regisseur und Autor) mit Sigi Bergmann den Film Heilwasser für den Großwesir.

Privates

Bergmann ist inzwischen in Pension und mehrfacher Großvater, aber nach wie vor aktiv. Der Boxexperte ist seit mehr als 40 Jahren mit Ingeborg Bergmann verheiratet,[2] mit der er zwei Töchter und fünf Enkelkinder hat. Seine Tochter Elisabeth ist Journalistin und seine Tochter Eva Ärztin. Seit er in Pension ist, hat er mehr Zeit für die Musik, sodass er mindestens einmal in der Woche in die Oper geht. Er sitzt auch im Kuratorium der Opernfestspiele von Sankt Margarethen.[9]

Auszeichnungen

Schriften

Weblinks

 Commons: Sigi Bergmann – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

City! Magazin 72 vom Mai 2008.

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