SMA-Preis 2020 geht an Toni Oberndorfer vom ORF

OberndorferToni Oberndorfer vom ORF (Bild) wird 2020 mit dem Sports Media Austria Preis - präsentiert von Coca-Cola ausgezeichnet. Es ist Österreichs höchstdotierter Preis im Sportjournalismus. Oberndorfer setzt damit den Erfolgslauf der ORF-Sportredaktion fort, von 17 Gesamtsiegen gingen damit sechs auf den Küniglberg. Der Preis konnte trotz Corona-Krise wie geplant vergeben werden, einzig die Verleihung, die traditionell im Rahmen der Jahrestagung von Sports Media Austria stattfindet, musste – wie die gesamte Tagung – abgesagt werden. Wir hoffen aber, unsere sechs Preisträger (Gesamtsieger, vier weitere Kategorien- und den Nachwuchs-Sieger) noch in diesem Jahr bei einem feierlichen Anlass persönlich auszeichnen zu können. Wir gratulieren unserem Kollegen Oberndorfer sowie allen anderen SiegerInnen der diversen Kategorien herzlich zu ihrer Wahl. Nachstehend eine Presse-Aussendung, die wir auch als Newsletter verschickt haben - bitte auf "Weiterlesen" klicken.

 

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Sports Media Austria Preis 2020 vergeben


Der Sports Media Austria Preis für Journalistinnen und Journalisten wird bereits seit 2004 vergeben. Aus den Einreichungen werden von einer Fachjury in den Sparten Print, Video, Multimedia, Foto und Audio Shortlists erstellt, aus denen die rund 600 Mitglieder von Sports Media Austria in zwei Online-Wahlen zuerst die Kategoriensieger (Preisgeld je 1.000,- Euro) und daraus dann den Gesamtsieger (Preisgeld gesamt 2.000,- Euro) küren. Außerdem wird von der Jury unter Vorsitz von Sports Media Austria Präsident - Hans Peter Trost und Ehrenpräsident Michael Kuhn ein Nachwuchspreis vergeben.

Der Gesamtsieg 2020, die 17. Auflage des mit 2.000 Euro dotierten Gesamtpreises, geht an Toni Oberndorfer vom ORF für seinen Beitrag „Flucht und Verrat – Die Stasi-Akte Tuchscherer“. Oberndorfer setzte sich mit 29,6 Prozent in der Wahl zum Gesamtsieg gegenüber den Kategoriensiegern Andreas Hagenauer (Multimedia, Der Standard / Das Leben des irakischen Flüchtlings Aker Al O), Print (Moritz Ablinger, ballesterer / „Die große Illusion“), Foto (Leonhard Föger, REUTERS / „Na Bumm“) sowie Audio (Juryentscheidung Silvana Strieder, Radio NJoy 91,3 / Umar Ddzambekov) durch. Mit dem Nachwuchspreis wird Martin Hanebeck von DAZN für seinen Beitrag „Marko Arnautovic – die Fans sind sauer, weil sie mich lieben“ ausgezeichnet. Insgesamt wurden dieses Jahr 107 Beiträge eingereicht, davon waren 19 für den Nachwuchspreis teilnahmeberechtigt.

Unter dem Titel „Flucht und Verrat – Die Stasi-Akte Tuchscherer“ erzählt Toni Oberndorfer die Geschichte des Skispringers Claus Tuchscherer aus der DDR, der sich während der Olympischen Winterspiele in Innsbruck 1976 von seinem Team absetzt. Er gilt in der DDR als Landesverräter und gerät ins Visier der Stasi. Das Misstrauen ist groß, im ÖSV steht zunächst Sportspionage im Raum. Dennoch wird Claus Tuchscherer Österreicher und schließt sich dem Springer-„Wunderteam“ von Baldur Preiml an. Bei der WM 1978 ist Tuchscherer Favorit auf Gold, aber beim Absprung löst sich ein Ski. Schicksal oder Manipulation?

Toni Oberndorfer: „Ich freue mich auch deshalb sehr über den Preis, weil es aufgrund der Wahl durch die Mitglieder von Sports Media Austria eine große Wertschätzung meiner Arbeit durch Kollegen auch aus anderen Bereichen und von anderen Medien ist. Ich werde diesen Beitrag auch beim weltweiten AIPS Award einreichen und hoffe, damit eine gute Platzierung zu erreichen."

Sports Media Austria Präsident - Hans Peter Trost: „Als Präsident von Sports Media Austria bin ich stolz darauf, dass dieser Preis von Jahr zu Jahr an Bedeutung gewinnt. Die Auszeichnung hat Kraft und wer die Auszeichnung erhält, hat eine bleibende Wertschätzung – fast so wie die Sportler des Jahres, die wir ja auch wählen.  Erfreulich ist auch die Entwicklung bei den Einreichungen, speziell von jungen Kolleginnen und Kollegen.

Als Sportchef des ORF freut es mich natürlich doppelt. Seit 2004 konnten Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter vom ORF Sport zwölf Mal den Kategoriensieg der Sparte TV/Video holen, und sechs Mal ging der Gesamtsieg an Kolleginnen und Kollegen vom ORF. Danke auch an unseren Partner Coca-Cola Österreich und hier insbesondere an Philipp Bodzenta. Eine langfristige Partnerschaft wie diese kann in dieser Zeit nicht genug gewürdigt werden.“

Philipp Bodzenta, Coca-Cola Österreich: "Wir gratulieren den Preisträgern herzlich. Ich freue mich, dass der Sports Media Austria Preis zu einer echten Erfolgsgeschichte geworden ist. Für uns ist die Unterstützung von Sports Media Austria und der wertvollen Arbeit der Sportjournalistinnen und Sportjournalisten ein wesentlicher Teil unseres Engagements in Österreich."

Zum Sports Media Austria - Preis: Für den Sports Media Austria Preis kann sich jede Journalistin/Fotografin und jeder Journalist/Fotograf mit in einem Österreich Medium veröffentlichten Beitrag zum nationalen und internationalen Sportgeschehen bewerben. Der Preis wird in sechs Kategorien vergeben: Print, Audio / Video, Foto, Multimedia, Nachwuchs (Einreicher ist 28 Jahre oder jünger). Gestiftet wird der Preis von Coca-Cola Österreich.

Kategoriensieger:

Foto:                    Leonhard Föger, REUTERS / „Na Bumm“

Print:                    Moritz Ablinger, ballesterer / „Die große Illusion“

Multimedia:       Andreas Hagenauer, Der Standard / „Das Leben des irakischen Flüchtlings Aker Al O“

Video:                 Toni Oberndorfer, ORF / „Flucht und Verrat – die Stasi-Akte Tuchscherer“

Audio:                 Silvana Strieder, Radio NJOY 91,3 / Umar Ddzambekov

Nachwuchs:     Martin Hanebeck, DAZN / „Marko Arnautovic: Die Fans sind sauer, weil sie mich lieben“

BIATHLON-WORLD/

Siegerbild in der Kategorie Fotos - Leonhard FÖGER - REUTERS - mit "Na Bumm"

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