In einer Video-Konferenz mit den Vertretern der nationalen Verbände warben zwei Kandidaten für die Präsidentschaft in der AIPS Europe, die der Kontinentalverband der weltweiten AIPS ist (quasi die "UEFA der AIPS") - der Franzose Marc Ventuillac (früherer Journalst der "L´Equipe") und Erodotos Miltiadous (CYP), aktueller Schatzmeister der Europa-Organisation. Beiden geht es um die Zukunft der AIPS Europe und um mehr Präsenz als bisher unter dem scheidenden Präsidenten Charles Camenzuli (MLT). So plant man zum Beispiel monatliche Online-Interviews mit aktuellen Sportstars, an denen sich alle interessierten Journalist:innen beteiligen können. Für das neue Gremium kandidiert auch wieder SMA-Präsident Michael Schuen als "Member" des 12-köpfigen Vorstandes. Das Klima bei diesem Meeting war erstaunlich freundlich, zumal es in den letzten Wochen einige Unstimmigkeiten betreffend den Termin der Wahl gab. Die eine Gruppe wollte einen Extra-Europa-Kongress im Herbst in Budapest, die andere Gruppe (aus rund 30 europäischen Ländern) wollte die Wahl, wie üblich, im Rahmen des AIPS.Kongresses in Lausanne am 11. April - und sie setzte sich letztlich durch. Etwas hitzig wurde es nur, als es um die Rolle der Delegierten aus Weißrussland und Russland ging. AIPS-Generalsekretär Jura Ozmec versicherte, dass die Vertreter dieser Länder nur den Status "Beobachter" haben werden (wie in den letzten Jahren), aber nicht wählen dürfen - weder für die AIPS Europe noch einen Tag später für die weltweite AIPS. Auf der Homepage der AIPS Europe - AIPS Europe Presidential candidates connect to focus on Dialogue and Teamwork | aipseurope.media - gibt es eine Zusammenfassung dieser Video-Konferenz.
