Kurz vor den entscheidenden Halbfinalspielen und dem großen Finale der Fußball-WM 2026 in Amerika senden die nationalen Sportjournalistenverbände von England Argentinien, Spanien und Frankreich eine Unterstützungsbotschaft an den französischen Sportjournalisten Christophe Gleizes, Mitarbeiter des französischen Magazins "So Foot". Die vier Verbände (UJSF, AEPD, FAPED und SJA) fordern die Freilassung ihres Kollegen, der seit Juni 2025 in Algerien inhaftiert ist. AIPS sowie AIPS Europe - und auch Sports Media Austria - schließen sich diesem Aufruf selbstverständlich an. Gleizes wurde in Algerien zu sieben Jahren Gefängnis verurteilt, nur weil er seinen Job als Journalist gemacht hat. Seit Monaten bemühen sich die AIPS und Marc Ventouillac, der neugewählte Präsident der AIPS Europe, um eine Freilassung des Kollegen, der eigentlich von der Fußball-WM hätte berichten sollen. Stattdessen bleibt sein Platz auf der Pressetribüne leer. In einer Zeit, in der Fußball Menschen zusammenbringt und die universellen Werte von Freiheit, Respekt und Solidarität verkörpert, weigern wir uns zu akzeptieren, dass ein Journalist für seine Arbeit ins Gefängnis gesteckt wird. Anlässlich der Halbfinal-Spiele sind unsere Gedanken bei Christophe. Wir hoffen, dass er bald wieder mit seiner Familie, seinen Kollegen und den Fußballplätzen vereint sein wird, wo er heute sein sollte. Noch einmal fordert die Kollegenschaft weltweit seine Freilassung und bekräftigt unser aller unerschütterliches Engagement für die Pressefreiheit überall auf dieser Welt.
