Die Wahl ist geschlagen - 560 haben gewählt
Im Vorjahr haben 492 unserer Kolleginnen und Kollegen gewählt, was einem klaren neuen Rekord entsprach. Heuer haben wir uns das Erreichen der 500er-Marke zum Ziel gesetzt - und am Ende waren es 560 Mitglieder von Sports Media Austria, die an der Sportlerwahl 2013 teilgenommen haben. Das ist ein neuer, beachtlicher REKORD. Jetzt gilt es abzuwarten, was der Sporthilfe-Anwalt und sein Team in Graz auswerten - die Top 5 in den drei Kategorien Sportler, Sportlerin und Mannschaft des Jahres werden in der Sporthilfe-PK am 24. Oktober um 12 Uhr im Austria Center Vienna verkündet, wo eine Woche später - am 31. Oktober - auch die Lotterien-Galanacht des Sports erstmals live im ORF-Hauptabendprogramm über die Bühne gehen wird. Übrigens mit Super-Tenor Jose Carreras und der steirischen Kult-Band OPUS! Aber wer werden die Sportler und Sportlerinnen des Jahres? Fußball gegen Ski zeichnet sich bei den Herren ab - Bayerns David Alaba (Bild) könnte Slalom-Ass Marcel Hirscher gefährlich werden. Aber der Skifahrer hat als Vorjahrssieger quasi einen "Kanzlerbonus". Welche Sportlerin bzw. welche Mannschaft setzt sich durch? Wer sind die Behindertensportler des Jahres 2013? Wer gewinnt die Wahl zum Aufsteiger des Jahres und wer die neue Kategorie "Sportler mit Herz"? Das alles werden wir am 31. Oktober erfahren ...
Foto: GEPA Pictures

2013 wird als Teufelsjahr in die österreichische Sportjournalistik eingehen. Nach Dr. Fritz Negrini, Dr. Hansjörg Wachta, Gerhard Zimmer, der am 1. Mai bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommenen Gudrun Zöhrer sowie im Juni die Ehrenmitglieder Prof. Leo Strasser und Eugen-Geza Pogany ist am Samstag (21. September) ein weiterer Kollege, noch dazu in viel zu jungen Jahren, von uns gegangen. Andreas C. Geipel verlor seinen jahrelangen Kampf mit seinem Krebs, der zuletzt schon besiegt schien, aber - leider tödlich - wieder kam. Der Handball- und Volleyball-Experte des KURIER wurde nur 46 Jahre alt. Mit Geipel haben wir einen Freund verloren, der stets bescheiden und eher im Hintergrund werkte, aber in seinen Spezialgebieten ein sehr erfahrener und guter Journalist war. Unser Mitgefühl gilt vor allem seiner Familie und der Kollegenschaft im KURIER.
Bei den 36. Tennis-Weltmeisterschaften der Journalisten, die in der ersten Septemberwoche in Piestany (Slowakei) ausgetragen wurden, ging der WM-Titel in der offenen Herrenklasse erneut an Stefan Minichberger (OÖ Nachrichten/Bild rechts). Der Bundesligaspieler vom UTC Steyr, der im Vorjahr in der Toskana erstmals seit 1983 (Sigi Jost) den Titel nach Österreich geholt hatte, gewann durch einen klaren 6:2,6:2-Finalsieg über den Tschechen Radek Luzar den Singlebewerb und holte mit Michael Winkler Silber im Herren-Doppel. Winkler wurde außerdem Dritter im Einzel 45+.
Eine Österreicherin ist die neue Medienchefin des Weltfußballverbandes FIFA. Delia Fischer, die seit 2002 für die FIFA in Zürich arbeitet, wurde als erste Frau in diese Funktion berufen. Die frühere Sportjournalistin, die unter anderem auch für die Tageszeitung "Die Presse" arbeitete, folgt Pekka Odrizola (geht zurück nach Spanien) nach. Schon beim AIPS-Kongress im April in Sotschi (RUS) lieferte Delia, übrigens auch Mitglied unserer Vereinigung, ein vielbeachtetes FIFA-Referat zu den Vorbereitungen auf die WM-Endrunde 2014 in Brasilien. Mittlerweile kann sich das Sprachen-Genie aus Wien - spricht neben fließendem Englisch, Französisch und Spanisch - auch schon in Portugiesisch verständigen. "Und weil die WM 2018 in Russland ist, bin ich auch schon fleißig am Russisch-Lernen", lacht Delia. Naja, wer weiß - wenn sie ihren Job bis 2022 hat, wird sie wegen der WM in Qatar wohl auch noch arabisch lernen (müssen). Jedenfalls gratulieren wir von Sports Media Austria unserer Kollegin in diesem hohen FIFA-Amt herzlich und wünschen Alles Gute für ihre neue Tätigkeit. Ein "Servus" aus Wien an die neue FIFA-Medienchefin in Zürich!




Die plötzliche Schließung des griechischen Staatsfernsehens ERT und die dadurch hervorgerufene ungewisse Zukunft von 250 Mitarbeitern der Sportredaktion hat auch die Europa-Sektion der AIPS (UEPS) auf den Plan gerufen. Die UEPS erklärte sich in einer Resolution mit den griechischen KollegInnen solidarisch und sicherte diesen zu, alle notwendigen und möglichen Hilfestellungen bei der Bewältigung des Problems zu gewähren. Der Sender hatte in der Nacht auf Mittwoch sein Programm beendet. Über den Grund gibt es viele (politische) Spekulationen. Fakt ist, dass die MitarbeiterInnen des Senders (insgesamt sind 2600 betroffen) vor einem Existenzproblem stehen. Der Präsident der UEPS, Yannis Daras, ist als Grieche besonders daran interessiert, ein Zeichen der Solidarität durch AIPS EUROPE zu setzen.