AIPS Awards: Drei Video-Beiträge sind auf der "Longlist"
Die AIPS, der Weltverband der Sportjournalisten, hat eine erste "Longlist" der Video-Einreichungen zu den AIPS-Awards 2023 veröffentlicht. Die Basis dafür waren die bisherigen Votings der Jury-Mitglieder und des Executive Committees, das in seinem Meeting in Santa Susanna (SPA) im Februar aus den insgesamt 1.830 Einreichungen eine erste Selektion vorgenommen hat. Drei Beiträge aus Österreich sind auf dieser ersten Liste dabei und haben weiterhin die Chance auf eines der Preisgelder (8.000 US Dollar für den Sieg, 3.000 für Platz zwei und 2.000 Dollar für Rang drei). Nikolaus Mahatsek und Nikolaus Strecha von "TwoNiks Film" scheinen mit ihrem Video "MAXimum Verstappen - The Flying Dutchman" sogar in zwei Kategorien ´(Video Documentary und Athlete Profile) auf, die Jury wird sich dann wohl für eine Kategorie entscheiden. Die anderen Beiträge haben auch für den SMA-Preis 2023 eingereicht. In "Documentary" findet sich der medienwirksame Beitrag "Skate the World - der Sprung" von Matthias Stelzmüller, der mit Skates an den Füßen vom Helikopter auf die Wiener Reichsbrücke sprang; und in der Kategorie "Athlete Profile" haben es Heidi Iro (Vorjahreszweite bei den AIPS Awards) und Lukas Gellert mit dem in EUROSPORT ausgestrahlten Beitrag "Anton Palzer - Breaking the cycle" auf diese erste Liste geschafft. Nun wird die 12-köpfige Jury aus der Long- eine Shortlist machen und in weiterer Folge die Top Drei benennen. Diese werden am 9. Mai in Seoul geehrt. Wir wünschen unseren Beiträgen viel Erfolg. Wenn Sie auf "Weiterlesen" klicken, können Sie sich diese drei Filme anschauen.


Erinnern Sie sich noch an den 10. März 2020? An diesem Tag hat die Bundesregierung den Lockdown wegen der Corona-Pandemie ausgerufen. Und an diesem Tag haben wir unsere für den April geplante und schon gut vorbereitete Tagung in Salzburg absagen müssen. Es war auch der letzte Tag, an dem wir Hotel und Location der diversen Termine kostenfrei stornieren konnten. Es war ein hektischer Tag. Zwei Jahre danach, Anfang Mai 2022, konnten wir die Tagung in Salzburg mit einem anderen, aber doch interessanten Programm nachholen. Und heuer sind wir mitten in den Vorbereitungen für das diesjährige Treffen, das von 23. bis 26. April im Stubaital und am Gletscher in 2.900 Metern Seehöhe stattfinden wird. Wir freuen uns auf unsere prominenten Gäste: auf den bekannten Tiroler Bergsteiger Peter Habeler und Ex-Skistar Benni Raich, auch ÖSV-B-Kader-Athlet und Klima-Aktivist Julian Schütter wird bei der Diskussion "Sport und Klima in den Bergen" mitreden. Den Abschluss der Tagung bildet ein Pressegespräch mit ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick am 26. April (Mittwoch) in Innsbruck. Und am Dienstag, der im Zeichen der Trailrunning- und Berglauf-WM im Juini im Raum Stubai/Innsbruck stehen wird, ehren wir zum 20. Mal die Preisträger beim "SMA-Preis - präsentiert von Coca-Cola". 70 bis 80 Kolleginnen und Kollegen aus Österreich, Deutschland, der Schweiz, Luxemburg, Italien (AIPS-Präsident Gianni Merlo), Slowenien und Tschechien werden in Neustift und Umgebung dabei sein. Wir freuen uns auch auf eine Gruppe von einigen Jung-Journalistinnen und -Journalisten, die wir gezielt zu unserer Tagung eingeladen haben.





Sports Media Austria, die Vereinigung österreichischer Sportjournalistinnen und Sportjournalisten, reagiert empört auf die publik gemachten Pläne des ORF, den Spartensender ORF Sport + im Zuge des Sparpakets einzustellen. Die Einstellung, die im besten Fall eine Einsparung von rund sieben Millionen Euro mit sich bringt, hat ohne konkrete anderweitige Lösungen existenzbedrohende Folgen für einige Sportarten. Dass mit dem Wegfall vieler Produktionen und Übertragungen auch zahlreicher Arbeitsplätze im Sportjournalismus in Gefahr sind, ist eine logische Folge. Sports Media Austria drängt daher darauf, dass das ORF-Gesetz dringend angepasst wird und insbesondere das Sport-Streamingangebot besser verankert wird als bisher und in dieses auch die derzeit im ORF-Gesetz §4b klar geregelte Verantwortung des ORF gegenüber dem heimischen Sport und vor allem den „nicht publikumswirksamen Sportarten“ derart angepasst werden, dass durch die Einstellung von ORF Sport+ keine nachteiligen, nicht wieder gut zu machenden Folgen entstehen.








