"Alter Schweeeede" Hans Huber ist 80 Jahre
Viele Jahre, ja Jahrzehnte, war er den TV-Zuschauern als Kommentator und Präsentator bekannt. Aber zwei Ereignisse bleiben besonders in Erinnerung an einen Mann, der heute (Sonntag) seinen 80. Geburtstag feiert - der am 21. Jänner 1944 in Prag geborene ORF-Kollege Hans Huber wurde einst beim 1:1 Österreichs in Israel, nach dem späten Ausgleich von Andreas Herzog, vom israelischen Publikum mit Steinen, Orangen und Feuerzeugen beworfen und schilderte das live mit dem Hinweis, man werde alles der FIFA melden. Noch bekannter als dieser Kommentar wurde seine Einleitung zum WM-Qualifikationsspiel gegen Schweden im September 1997 im Wiener Ernst-Happel-Stadion, das durch ein Tor von Andreas Herzog mit 1:0 gewonnen und damit die Basis für die bisher letzte WM-Teilnahme Österreichs (1998 in Frankreich) geschaffen wurde. Auf Grund eines technischen Problems (Rückkoppelung im Kopfhörer) kam der legendäre Satz, mit dem er offenbar Zeit gewinnen wollte: "Die Schweeeeden sind ein harter Brocken!" Freilich: Hans Huber, der heute noch gern Tennis spielt, darf nicht auf diese beiden Kommentare beschränkt werden. Er war, nach einem Schnuppern bei der APA, jahrelang Redakteur der Tageszeitung "Die Presse", kam dann zum ORF und wurde letztlich sogar Sportchef. Seit 2009, als er sein 65. Lebensjahr erreicht hatte, ist Huber in Pension. Seine große Liebe galt immer dem Fußball - so spielte er leidenschaftlich im Sportjournalisten-Team unter dem unvergessenen "Coach" Hans Hofstätter, und bis vor wenigen Jahren auch noch in der "Copa Pele". Huber war auch Buchautor, trug einige Kapitel zum Buch über Ernst Happel bei und brachte mit Herbert Prohaska das Buch "Unser Spiel" heraus. Und er war auch Vorstandsmitglied von Sports Media Austria. Lieber Hans, du "alter Schweeeede" - wir wünschen Dir - wohl im Namen aller Mitglieder und Freunde unsererer Vereinigung, Alles Gute zum 80er, und vor allem Gesundheit, Glück und Zufriedenheit für die nächsten Jahre!



Donnerstag fand in Wien ein erstes Meeting zur Modernisierung des Ernst Happel-Stadions (@Christian Hofer / fotobyhofer) statt. "Urban Innovation Vienna" hat dazu für den Partizipationsprozess Medien eingeladen, die als Stakeholder Ideen und Anregungen einbringen sollen. Auch wir von Sports Media Austria sind eingebunden, bei der Sitzung vertreten durch Präsident Michael Schuen und Generalsekretär Josef Langer. Die diskutiuerten Themen gingen weit über die (geforderte) Verbesserung der Arbeitsbereiche für die Medien hinaus. Auch über generelle Fragen (z.B. ein Stadion ohne Laufbahn) wurde diskutiert. Festzuhalten ist, dass der Sport bei den Veranstaltungen "im Happel" mit zwei, drei Länderspielen im Jahr klar hinter der Kultur nachhinkt. Konzerte von Musikgruppen und -stars bringen wirtschaftlich weit mehr als die paar Länderspiele. Jetzt werden einmal alle Ideen, Wünsche, Forderungen und Vorschläge gesammelt und gebündelt - dann muss ohnehin die Politik entscheiden, was budgetär machbar ist. Wien soll, unter anderem mit einer modernen Dachkonstruktion, wieder zu einem europäischen Vorzeigestadion werden, aus dem die Berichte unter möglichst optimalen Bedingungen in die Welt hinaus transportiert werden können.











